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Reaktionen zu Lebzeiten
... der wohl merkwürdigste Tiroler Gegenwartsautor... Seiner
wackeligen Existenz verdankt er selber eine angegriffene Gesundheit,
der Leser aber atemberaubende Gedichte und knappe Prosatexte, meist
böse Städte-Impressionen.
(Hans Haider, Die Presse, 7.4.1978)
Wie die Lyrik von dem Kasermandl hinhaut, muß man auch erst sehen.
Dolomiten, 30. 8. 1969
Der ‚Schlächter' der Studientagung verdient keine weitere Erwähnung;
er war nicht ernst und braucht nicht weiter ernst genommen zu werden
Toni Ebner sen., Chefredakteur der Dolomiten, Leitartikel zur
Brixner Rede, 30. 8. 1969
Er schreibt nur Negatives, er schimpft nur immer über die Südtiroler
über die ‚Großkopfeten', die Gastwirte, die Landesregierung, die
Politiker, die Deutschen, die Österreicher (unsers Wissens hat er
von den Österreichern sogar einmal ein recht ansehnliches
Stipendium, sozusagen als Förderpreis für seine genialen Anlagen,
die im ‚Alto Adige' ja zum Ausdruck kommen, erhalten...
Der besagte Sonntagspoet und Verschleuderer von Blitzen hält sich
eher regelmäßig in der Deutschen Demokratischen Republik (auch DDR
genannt) auf, die offenbar den Wunsch hätte, den
Berliner-Mauer-Kommunismus auch in Südtirol einzuführen.
Anonym, SVP-Parteiorgan Volksbote, 27.4.1978 [zu Kasers
Sonntagsglossen im Deutschen Blatt des Alto Adige und seiner
Entziehungskur in Bad Berka bei Weimar, DDR] |

Die Zirkusoper
n. c. kaser
Rahmenprogramm
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