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Nachrufe
In uns und in
unserer Arbeit hat er eine in seinem Sinne feindliche Macht gesehen,
und wir mußten den Fehdehandschuh aufnehmen; aber er hat den Kampf
mit offenem Visier geführt.
Josef Rampold, Dolomiten, 23.8.1978
Als Mahner den Mächtigen im Wege und deshalb scharf bekämpft, fand
er leicht Kontakt zum einfachen Volk, von dem er sich Kraft und Mut
holte...
Es wird Aufgabe seiner Freunde sein, den Nachlaß zu sammeln und für
seine Veröffentlichung zu sorgen, Denn es wäre für Südtirol
unverzeihlich, würde das Werk dieses begabten Dichters
verlorengehen.
Eva Klein, Deutsches Blatt des Alto Adige, 22.8.1978
Gegen die Gepflogenheit, den schönen Schein zu wahren, gegen alle
Kitschlügen älplerischer Lustigkeit mit ihrem freundlich getünchten
Außen und dem menschenmörderischen Inneren, gegen die Eintracht
niederträchtiger Bigotterie und Ferkelei, gegen alle wahre
Verlogenheit stellte er seinen Realismus, klar und wahr und bizarr
wie die Dolomitenzacken.
Johannes E. Trojer, Osttiroler Bote, 1978
alto adige
alto fragile
reiseland
durchgangsland
niemandsland
...
andreas hofer
laeßt sich
nicht ver(d)erben
aber der sarg
ist noch offen
n.c. kaser
(ein Gedicht zum Gedenkjahr 2009, geschrieben 1968
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Die Zirkusoper
n. c. kaser
Rahmenprogramm
Infos zum Ausdrucken (pdf)
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