n. c. kaser,

(* 19. April 1947 in Brixen, † 21. August 1978 in Bruneck) war ein rebellischer Südtiroler Dichter und Mitbegründer der Neuen Südtiroler Literatur der Nachkriegszeit, der weit über die Südtiroler Grenzen bekannt wurde.
Er wuchs in Bruneck auf, da sein Vater als Pförtner in der Tuchfabrik Moessmer arbeitete. Nach dem Abschluss der Pflichtschule besuchte er das Humanistische Gymnasium in Bruneck, scheiterte jedoch an der Maturaprüfung. Daraufhin verließ er das Pustertal und zog nach Laas im Vinschgau, wo er als Mittelschullehrer arbeitete. In dieser Zeit entstanden auch seine ersten Gedichte. Nach einem kurzen Intermezzo im Kapuzinerkloster Bruneck (September 1968 bis April 1969) bestand er im dritten Anlauf die Maturaprüfung.
Im selben Jahr erregte er auf einer von Gerhard Mumelter veranstalteten Studientagung der Südtiroler Hochschülerschaft in Brixen großes Aufsehen, als er mit der Südtiroler Vorkriegsliteratur hart ins Gericht ging.
Ein Sturm der Entrüstung in allen Medien war die Folge.
Im Herbst des Jahres 1969 inskribierte er sich für das Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien. Im März 1971 brach er sein Studium ab, kehrte nach Südtirol zurück und wurde Aushilfslehrer in verschiedenen (Berg)schulen.
Zwei Jahre vor seinem Tod trat er in die Kommunistische Partei Italiens ein und aus der katholischen Kirche aus. Nach mehrerern Krankenhausaufenthalten und Kuren verstarb er am 21. August 1978 im Krankenhaus von Bruneck an den Folgen einer Leberzirrhose.

 

 

 

 

Die Zirkusoper

n. c. kaser

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